Die Rover des Bezirks EN haben vom 29. bis 31.01.2010 ihr schon traditionelles Winterlager durchgeführt. Dazu sind am Freitag bei z. T. kräftigem Schneefall 72 Rover unseres Bezirks EN nach Winterberg gefahren und haben am Postteich insgesamt fünf Jurten aufgebaut.
Um es in ihnen, trotz der Kälte und des Schneefalls, „gemütlich“ zu bekommen, musste natürlich die Grundfläche, über der die Jurten errichtet werden sollten, zunächst vom Schnee befreit werden. Also hieß es: schaufeln. Und weil die Heringe, an denen die Abspannseile befestigt sind, im losen Schnee keinen Halt finden, mussten die Rover auch für jeden Hering ein tiefes Loch in den Schnee graben, damit die Heringe in den festen Untergrund eingeschlagen werden konnten.
Nach dieser „Grundlagenarbeit“ ging es an die „Inneneinrichtung“: Auslegen der vom Schnee gereinigten Fläche mit Folie, abdecken der Folie mit teppichähnlichem Material, Isomatten und Schwedenstühle hinein bringen und nicht zuletzt das in dieser Jahreszeit wichtigste Utensil aufzubauen: einen ordentlichen Ofen, in dem über ein ganzes Jahr gesammeltes Altholz verbrannt werden sollte, um in den Jurten eine angenehme Temperatur erzeugen zu können.
Als all´ das am Freitagabend erledigt war,...
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Zwei der fünf Jurten |
... konnten die Rover zum „gemütlichen Teil“ des Abends übergehen, sich nämlich für die geplanten Schlittenfahrten und Wanderungen zu stärken.
Ein Wanderziel war die Ruhrquelle, die zwar nur wenige Kilometer vom Postteich entfernt liegt, aber der Weg führte die Rover durch knietiefen Schnee, so dass am Samstagabend rel. früh „Bettruhe“ einkehrte.
Für die 72 Rover des Bezirks endete am Sonntag ein erlebnisreiches weißes Wochenende. Doch vom Schnee brauchten sie noch keinen Abschied zu nehmen, weil „Frau Holle“ auch im Bezirk EN die Schneeflocken hat tanzen lassen.
Ein Bericht hierzu auch in der WAP vom 17.02.2010.
Be 02.02.2010 und 18.02.2010